Active Directory-Attribute

Folgende Attribute werden zur Konfiguration eines Active Directory-Data Stores verwendet:

LDAP-Server

Geben Sie den Namen des LDAP-Servers ein, mit dem Sie eine Verbindung herstellen. Das Format ist hostname.domainname:portnumber.

Wenn mehrere host:portnumber-Einträge vorhanden sind, wird eine Verbindung mit dem ersten Host der Liste hergestellt. Schlägt die Verbindung fehl, wird der nächste Hosteintrag verwendet.

LDAP-BIND-DN

Gibt den DN-Namen an, den Federated Access Manager zur Authentifizierung bei dem LDAP-Server verwendet, mit dem Sie zurzeit verbunden sind. Der Benutzer mit dem DN-Namen der Bindung sollte über die Berechtigungen zum Hinzufügen, Ändern und Löschen verfügen, die im Attribut LDAPv3 Plugin-unterstützte Typen und Vorgänge festgelegt sind.

LDAP-BIND-Passwort

Gibt das DN-Passwort an, das Federated Access Manager zur Authentifizierung bei dem LDAP-Server verwendet, mit dem Sie zurzeit verbunden sind.

LDAP-BIND-Passwort (Bestätigen)

Bestätigen Sie das Passwort.

LDAP-Organisations-DN

Gibt den DN an, dem dieses Data Store-Repository zugeordnet ist. Dieser DN wird als Basis-DN für alle in diesem Data Store ausgeführten Vorgänge verwendet.

LDA-SSL

Wenn aktiviert, stellt Federated Access Manager über das HTTPS-Protokoll eine Verbindung mit dem primären Server her.

LDAP-Verbindung Pool-Mindestgröße

Gibt die anfängliche Anzahl an Verbindungen im Verbindungspool an. Wenn Sie einen Verbindungspool verwenden, müssen Sie nicht jedes Mal eine neue Verbindung herstellen.

Maximalgröße des LDAP-Verbindungs-Pools

Gibt die maximale Anzahl der zulässigen Verbindungen an.

Maximale Ergebnisse aus Suchlauf

Gibt die maximale Anzahl der bei einem Suchvorgang zurückgegebenen Einträge an. Wenn die Grenze erreicht ist, gibt Directory Server alle Einträge zurück, die mit der Suchanforderung übereinstimmen.

Timeout für Suche

Gibt die maximal zulässige Zeit für eine Suchanforderung an. Wenn die Grenze erreicht ist, gibt Directory Server alle Einträge zurück, die mit der Suchanforderung übereinstimmen.

LDAP richtet sich nach Bezug

Wenn aktiviert, werden Bezüge zu anderen LDAP-Servern automatisch verfolgt.

LDAPv3 Repository Plugin-Klassenname

Gibt den Speicherort der Klassendatei an, die das LDAPv3-Repository implementiert.

Allgemeine Attributnamenzuordnung

Aktiviert allgemeine Attribute, von denen dem Framework bekannt ist, dass sie dem nativen Data Store zugeordnet sind. Beispiel: Für das Attribut inetUserStatus , das das Framework zur Ermittlung des Benutzerstatus verwendet, verwendet der native Data Store möglicherweise das Attribut userStatus. Bei den Attributdefinitionen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

LDAPv3 Plugin-unterstützte Typen und Vorgänge

Gibt die Vorgänge an, die für diesen LDAP-Server zugelassen sind. Die Standardvorgänge sind die einzigen Vorgänge, die von diesem LDAPv3-Repository-Plugin unterstützt werden. Folgende Vorgänge werden vom LDAPv3-Repository-Plugin unterstützt:

Basierend auf Ihren LDAP-Servereinstellungen und den entsprechenden Aufgaben können Sie Berechtigungen aus der obigen Liste entfernen, jedoch keine weiteren Berechtigungen hinzufügen.

Wenn das konfigurierte LDAPv3-Repository-Plugin auf eine Instanz von Sun Java Systems Directory Server verweist, können Berechtigungen für den Typ role hinzugefügt werden. Anderenfalls kann diese Berechtigung nicht hinzugefügt werden, da Rollen von anderen Data Stores möglicherweise nicht unterstützt werden. Die Berechtigungen für den Typ "role" lauten wie folgt:

Wenn user ein unterstützer Typ für das LDAPv3-Repository ist, sind die Vorgänge Lesen, Erstellen, Bearbeiten und Löschen für diesen Benutzer möglich. Anders ausgedrückt: Wenn user ein unterstützter Typ ist, können Sie dank der Vorgänge zum Lesen, Bearbeiten, Erstellen und Löschen Benutzereinträge im Identitäts-Repository lesen, bearbeiten, erstellen und löschen. Über den Vorgang user=service können Federated Access Manager-Dienste auf Attribute in Benutzereinträgen zugreifen. Zudem darf der Benutzer auf die dynamischen Dienstattribute zugreifen, wenn der Dienst dem Bereich bzw. der Rolle zugewiesen ist, der der Benutzer zugehörig ist.

Der Benutzer darf auch die Benutzerattribute sämtlicher zugewiesener Dienste verwalten. Wenn der Vorgang des Benutzers service lautet (user=service), gibt dies an, dass sämtliche dienstbezogene Vorgänge unterstützt werden. Diese Vorgänge sind assignService, unassignService, getAssignedServices, getServiceAttributes, removeServiceAttributes und modifyService.

LDAPv3-Plugin Suchbereich

Definiert den Bereich, der nach LDAPv3-Plugin-Einträgen durchsucht wird. Der Bereich muss einer der folgenden Werte sein:

Suchattribut (LDAP-Benutzer)

Über dieses Attribut wird die Art des Attributs festgelegt, nach dem eine Suche nach einem Benutzer durchgeführt wird. Wenn der DN des Benutzers beispielsweise uid=user1,ou=people,dc=iplanet,dc=com lautet, ist uid das Namensattribut.

Suchfilter (LDAP-Benutzer)

Gibt den Suchfilter an, der bei der Suche nach Benutzereinträgen verwendet wird.

LDAP-Benutzerobjektklasse

Gibt die Objektklassen eines Benutzers an. Bei der Erstellung eines Benutzers wird diese Liste mit Benutzerobjektklassen der Attributliste des Benutzers hinzugefügt.

LDAP-Benutzerattribute

Legt die einem Benutzer zugeordnete Attributliste fest. Das Lesen und Schreiben von Benutzerattributen, die sich nicht in dieser Liste befinden, ist unzulässig. Bei den Attributen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Die Objektklassen und das Attributschema müssen in Directory Server definiert sein, bevor Sie sie in diesem Attribut festlegen.

Zuordnungen des LDAP-Benutzererstellungsattributs

Gibt an, welche Attribute bei der Erstellung eines Benutzers erforderlich sind. Bei diesem Attribut wird folgende Syntax verwendet:

DestinationAttributeName=SourceAttributeName

Wenn der Name des Quellattributs fehlt, ist die Benutzer-ID (uid) der Standard. Beispiel:

cn sn=givenName

Zur Erstellung eines Benutzerprofils ist sowohl cn als auch sn erforderlich. Für cn wird der Wert des Attributs namens uid verwendet und für sn wird der Wert des Attributs namens givenName verwendet.

Benutzerstatusattribut

Gibt den Attributnamen zur Angabe des Status des Benutzers an.

Aktiv-Wert für Benutzerstatus

Gibt den Attributnamen für einen aktiven Benutzerstatus an. Der Standardwert ist active.

Inaktiv-Wert für Benutzerstatus

Gibt den Attributnamen für einen inaktiven Benutzerstatus an. Der Standardwert ist inactive.

Suchattribut (LDAP-Gruppen)

Über dieses Attribut wird die Art des Attributs festgelegt, nach dem eine Suche nach einer Gruppe durchgeführt wird. Der Standardwert ist cn.

Suchfilter (LDAP-Gruppen)

Gibt den Suchfilter an, der bei der Suche nach Gruppeneinträgen verwendet wird. Der Standardwert ist (objectclass=groupOfUniqueNames).

Namensattribut für LDAP-Gruppen-Container

Gibt das Namensattribut eines Gruppen-Containers an, falls die Gruppe einem Container zugeordnet ist. Anderenfalls bleibt dieses Attribut leer. Beispiel: Wenn sich der Gruppen-DN cn=group1,ou=groups,dc=iplanet,dc=com in ou=groups befindet, lautet das Namensattribut des Gruppen-Containers ou.

LDAP-Gruppen-Containerwert

Gibt den Wert des Gruppen-Containers an. Beispiel: Wenn sich der Gruppe-DN cn=group1,ou=groups,dc=iplanet,dc=com im Container ou=groups befindet, lautet der Gruppen-Containerwert groups.

LDAP-Gruppenobjektklassen

Gibt die Objektklassen für Gruppen an. Bei der Erstellung einer Gruppe wird diese Liste mit Gruppenobjektklassen der Attributliste der Gruppe hinzugefügt.

LDAP-Gruppenattribute

Legt die einer Gruppe zugeordnete Attributliste fest. Das Lesen und Schreiben von Gruppenattributen, die sich nicht in dieser Liste befinden, ist unzulässig. Bei den Attributen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Die Objektklassen und das Attributschema müssen in Directory Server definiert sein, bevor Sie sie in diesem Attribut festlegen.

Gruppenmitgliedschaftsattribut

Gibt den Namen des Attributs an, dessen Wert eine Liste mit den Namen aller Gruppen ist, denen der DN zugeordnet ist. Der Standardwert ist memberOf.

Eindeutiges Mitgliedsattribut

Gibt den Namen des Attributs an, dessen Wert ein DN ist, der dieser Gruppe zugeordnet ist. Der Standardwert ist uniqueMember.

Gruppenmitglied-URL-Attribut

Gibt den Namen des Attributs an, dessen Wert ein LDAP-URL ist, der zu Mitgliedern dieser Gruppe aufgelöst wird. Der Standardwert ist memberUrl.

Namensattribut für LDAP-Personen-Container

Gibt das Namensattribut des Personen-Containers an, falls der Benutzer einem Personen-Container zugeordnet ist. Wenn sich der Benutzer nicht in einem Personen-Container befindet, bleibt das Feld leer.

LDAP-Personen-Containerwert

Gibt den Wert des Personen-Containers an. Der Standardwert ist people.

Suchattribut (LDAP-Agenten)

Über dieses Attribut wird die Art des Attributs festgelegt, nach dem eine Suche nach einem Agenten durchgeführt wird. Der Standardwert ist uid.

LDAP-Agentencontainer-Namensattribut

Gibt das Namensattribut des Agentencontainers an, falls der Agent einem Agentencontainer zugeordnet ist. Wenn sich der Agent nicht in einem Agentencontainer befindet, bleibt das Feld leer.

LDAP-Agentencontainerwert

Gibt den Wert des Agentencontainers an. Der Standardwert ist agents.

Suchfilter (LDAP-Agenten)

Definiert den Filter für die Suche nach einem Agenten. Diesem Feld wird das Suchattribut (LDAP-Agenten) vorangestellt. Es bildet den eigentlichen Agenten-Suchfilter.

Beispiel: Wenn das Suchattribut (LDAP-Agenten) den Wert uid enthält und der Suchfilter (LDAP-Benutzer) den Wert (objectClass=sunIdentityServerDevice), lautet der tatsächliche Benutzersuchfilter wie folgt: (&(uid=*)(objectClass=sunIdentityServ erDevice))

LDAP-Agentenobjektklasse

Gibt die Objektklassen für Agenten an. Bei der Erstellung eines Agenten wird diese Liste mit Agentenobjektklassen der Attributliste des Agenten hinzugefügt.

LDAP-Agentenattribute

Legt die einem Agenten zugeordnete Attributliste fest. Das Lesen und Schreiben von Agentenattributen, die sich nicht in dieser Liste befinden, ist unzulässig. Bei den Attributen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Die Objektklassen und das Attributschema müssen in Directory Server definiert sein, bevor Sie sie in diesem Attribut festlegen.

Authentifizierbare Identity-Typen

Gibt an, dass dieser Data Store Benutzer- und/oder Agenten-Identity-Typen authentifizieren kann, wenn das Authentfizierungsmodul für den Bereich auf "Data Store" eingestellt ist.

Permanente Suchbasis-DN

Legt den Basis-DN für die permanente Suche fest. Einige LDAPv3-Server unterstützen die permanente Suche nur auf Root-Suffix-Ebene.

Persistenter Suchfilter

Definiert den Filter, der spezifische Änderungen an Directory Server-Einträgen zurückgibt. Der Data Store erhält lediglich die Änderungen, die dem definierten Filter entsprechen.

Durchgehende maximale Leerlaufzeit bei Suche bevor ein Neustart durchgeführt wird

Legt die maximale Leerlaufzeit fest, bevor die permanente Suche neu gestartet wird. Der Wert muss größer als 1 sein. Bei Werten kleiner oder gleich 1 wird die Suche unabhängig von der Leerlaufzeit der Verbindung neu gestartet.

Ein besonderer Fall sind Federated Access Manager-Implementierungen mit Lastenausgleich. Manche Lastenausgleichsysteme werden nach einer gewissen Leerlaufzeit wegen Zeitüberschreitung beendet. In diesem Fall sollten Sie Durchgehende maximale Leerlaufzeit bei Suche bevor ein Neustart durchgeführt wird auf einen geringeren Wert setzen als den für den Lastenausgleich angegebenen Zeitüberschreitungswert.

Maximale Anzahl der Versuche nach einem Fehler

Legt die maximale Anzahl der Wiederholungsversuche für permanente Suchvorgänge fest, wenn einer der in LDAPException-Fehlercodes beim Wiederholen auf angegebenen Fehler auftritt.

Zeit zwischen zwei Versuchen

Gibt die Zeit zwischen den einzelnen Wiederholungsversuchen an. Dieses Attribut gilt nur für permanente Suchverbindungen.

LDAPException-Fehlercodes beim Wiederholen auf

Legt die Fehlercodes fest, bei denen ein permanenter Suchvorgang wiederholt wird. Dieses Attribut gilt nur für die permanente Suche (nicht für die anderen LDAP-Vorgänge).

Zwischenspeicherung

Wenn diese Option aktiviert ist, kann Federated Access Manager aus dem Data Store abgerufene Daten zwischenspeichern.

Maximale Lebensdauer zwischengespeicherter Elemente

Gibt an, wie lange Daten maximal im Cache verbleiben, bevor sie entfernt werden. Die Werte werden in Sekunden definiert.

Maximale Cache-Größe

Gibt die maximale Größe des Cache an. Je höher der Wert, desto mehr Daten können gespeichert werden (hierfür ist jedoch auch entsprechend mehr Speicher erforderlich). Die Werte werden in Byte definiert.