Das Authentifizierungsmodul "Secure Attribute Exchange (SAE)" wird verwendet, wenn eine externe Entität (wie beispielsweise eine bestehende Anwendung) den Benutzer bereits authentifiziert hat und eine lokale OpenSSO-Instanz auf sichere Weise über die Authentifizierung informieren möchte, um die Erstellung einer OpenSSO-Sitzung für den Benutzer einzuleiten. Das SAE-Authentifizierungsmodul wird auch von der Funktion "Virtual Federation" verwendet, wenn die bestehende Entität die lokale OpenSSO-Instanz anweist, Verbindungsprotokolle für die Übertragung von Authentifizierungs- und Attributinformationen an eine Partneranwendung zu verwenden. Das SAE-Attribut ist ein Bereichsattribut.
Die Authentifizierungsebene wird für jede Authentifizierungsmethode einzeln festgelegt. Mit diesem Wert wird angegeben, wie stark einem Authentifizierungsmechanismus vertraut wird. Sobald ein Benutzer authentifiziert wurde, wird der Wert im SSO-Token der aktuellen Sitzung gespeichert. Wird der SSO-Token einer Anwendung, auf die der Benutzer zugreifen möchte, vorgelegt, bestimmt die Anwendung anhand des gespeicherten Werts, ob die Ebene ausreicht, um den Benutzer Zugriff zu gewähren. Wenn die im SSO-Token gespeicherte Authentifizierungsebene nicht den erforderlichen Mindestwert aufweist, wird der Benutzer aufgefordert, sich erneut über einen Dienst mit einer höheren Authentifizierungsebene zu authentifizieren. Der Standardwert ist 0.
Hinweis – Hinweis: Wenn keine Authentifizierungsebene angegeben wird, wird im SSO-Token der im Kern-Authentifizierungsattribut Standard-Authentifizierungsebene angegebene Wert verwendet.