Nach dem Erstellen einer Entity und dem Hinzufügen eines Identity-Anbieters können Sie das Profil des Identity-Anbieters bearbeiten. Hierbei ist es möglicherweise erforderlich, Werte zu Attributen hinzuzufügen, die bei der anfänglichen Erstellung des Identity-Anbieters nicht konfiguriert werden konnten, oder konfigurierte Daten zu ändern. Der Ausgangspunkt ist "Entities" in der Verbindungsschnittstelle.
Die Profilseite der Entity wird angezeigt.
Allgemeine Attribute enthalten Werte, die den Identity-Anbieter selbst allgemein beschreiben.
Der statische Wert dieses Attributs legt fest, ob es sich um einen Host- oder einen Remote-Anbieter handelt.
Der Wert dieses Attributs ist die Beschreibung, die Sie bei der Erstellung der Entity eingegeben haben. Sie können die ursprünglich eingegebene Beschreibung ändern bzw. eine hinzufügen, wenn noch keine vorhanden ist.
Wählen Sie die von dieser Entity unterstützte Version von Liberty Alliance Project Liberty Identity Federation Framework (Liberty ID-FF) aus.
urn:liberty:iff:2003-08 bezieht sich auf Liberty ID-FF-Version 1.2.
urn:liberty:iff:2002-12 bezieht sich auf Liberty ID-FF-Version 1.1.
Durch die Namensbezeichnerzuordnung kann ein Dienstanbieter einen Namensbezeichner für einen Principal erhalten, der sich im Namespace eines anderen Dienstanbieters zusammengeschlossen hat. So kann der Anbieter, von dem die Anforderung ausgeht, mit dem anderen Dienstanbieter über den Principal kommunizieren, ohne dass eine Identity-Verbindung für den Principal zwischen ihnen vorliegt. Geben Sie einen URI an, der das zum Ermitteln des Bezeichners verwendete Protokoll angibt, und klicken Sie auf "Hinzufügen".
Hinweis – Derzeit unterstützt das Profil für die Namensbezeichnerzuordnung in Access Manager nur SOAP. Bei Verwendung dieses Attributs muss dieser Wert wie folgt lauten: http://projectliberty.org/profiles/nim-sp-http.
Zertifikate werden in einer JavaTM-Keystore-Datei gespeichert. Jedes Zertifikat in der Datei wird einem Alias zugeordnet, der dazu verwendet wird, das betreffende Zertifikat abzurufen. Geben Sie den Schlüssel-Alias ein, der dem Zertifikat zugeordnet ist, das zum Signieren von Anforderungen und Antworten verwendet wird.
Zertifikate werden in einer Java-Keystore-Datei gespeichert. Jedes Zertifikat in der Datei wird einem Alias zugeordnet, der dazu verwendet wird, das betreffende Zertifikat abzurufen. Geben Sie den Schlüssel-Alias ein, der dem Sicherheitszertifikat des Anbieters zugeordnet ist.
Geben Sie die Schlüssellänge ein, die für die Interaktion eines Webdienstbenutzers mit einer anderen Entity verwendet wird.
Wählen Sie eine Verschlüsselungsmethode aus. Zur Auswahl stehen:
Keine
AES
DESede
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Verschlüsselung des Namensbezeichners zu aktivieren.
Kommunikations-URL-Attribute enthalten Orte, an die die Anbieter Übertragungen senden können, die für den betreffenden Identity-Anbieter vorgesehen sind.
Geben Sie einen URL für den SOAP-Nachrichtenempfänger des Identity-Anbieters ein. Dieser Wert legt die Adresse des SOAP-Empfängers für Kommunikationen fest, die nicht über einen Browser erfolgen.
Geben Sie einen URL ein, an den die Dienstanbieter Single Sign-On- und Verbindungsanforderungen senden können.
Geben Sie einen URL ein, an den Dienstanbieter Abmeldeanforderungen senden können. Die Einzelabmeldung synchronisiert die Abmeldefunktion über alle von diesem Identity-Anbieter authentifizierten Sitzungen.
Geben Sie einen URL ein, an den der Identity-Anbieter den Principal nach einer Abmeldung umleiten kann.
Geben Sie einen URL ein, an den Dienstanbieter Verbindungstrennungsanforderungen senden können.
Geben Sie einen URL ein, an den der Identity-Anbieter den Principal nach einer Verbindungstrennung umleiten kann.
Geben Sie einen URL ein, an den Dienstanbieter Anforderungen zur Angabe eines Namensbezeichners senden können, der für die Kommunikation mit dem Identity-Anbieter über einen bestimmten Principal verwendet wird. Dieser optionale Dienst kann erst nach der Einrichtung einer Verbindungssitzung implementiert werden.
Geben Sie einen URL ein, an den der Identity-Anbieter den Principal nach einer HTTP Redirect-basierten Namensregistrierung umleitet.
Ein Liberty Alliance Project-Profil legt die Kombination aus dem Inhalt einer Nachricht und dem zu ihrem Transport verwendeten Mechanismus fest. Die folgenden Kommunikationsprofilattribute legen die Profile fest, die vom Identity-Anbieter für die einzelnen Funktionen verwendet werden.
Wählen Sie ein Profil aus, das der Identity-Anbieter verwenden kann, um andere Anbieter über die Verbindungstrennung eines Principals zu unterrichten.
HTTP Redirect
SOAP
Wählen Sie ein Profil aus, das der Identity-Anbieter verwenden kann, um andere Anbieter über die Abmeldung eines Principals zu unterrichten.
HTTP Redirect
HTTP Get
SOAP
Wählen Sie ein Profil aus, das andere Anbieter verwenden können, wenn sie Kontakt mit dem betreffenden Identity-Anbieter aufnehmen, um einen neuen Namensbezeichner für einen Principal zu registrieren.
HTTP Redirect
SOAP
Wählen Sie das Profil aus, das dieser Identity-Anbieter beim Senden von Antworten zur Authentifizierung oder von Verbindungsanforderungen verwenden soll.
Browser-Veröffentlichung (Browser-basiertes HTTP POST-Protokoll)
Browser-Produkt (nicht Browser-basiertes SOAP-Protokoll)
LECP (Liberty-fähiger Client-Proxy)
Ein Anbieter kann zu mehreren Circles of Trust gehören. Ein Anbieter, für den kein Circle of Trust angegeben ist, kann jedoch nicht an Kommunikationen teilnehmen, die auf den Liberty Alliance Project-Spezifikationen beruhen. Wenn keine Circles of Trust erstellt wurden, können Sie dieses Attribut später definieren.
Dieses Attribut ordnet die in den Liberty Alliance Project-Spezifikationen definierten Authentifizierungskontext-Klassen den beim Identity-Anbieter verfügbaren Authentifizierungsmethoden zu. Außerdem wird dieser Authentifizierungskontext vom Dienstanbieter verwendet, wenn ein unbekannter Benutzer versucht, auf eine geschützte Ressource zuzugreifen.
Wählen Sie das Kontrollkästchen neben der Authentifizierungskontext-Klasse aus, wenn diese vom Identity-Anbieter unterstützt wird.
Folgende Authentifizierungskontext-Klassen sind in den Liberty Alliance Project-Spezifikationen unterstützt:
Mobilvertrag
Mobile Digital-ID
MobileUnregistered
Password
Passwort-ProtectedTransport
Zurück-Sitzung
Smartcard
Smartcard-PKI
Software-PKI
Time-Sync-Token
Wählen Sie den Authentifizierungstyp aus, dem der Kontext zugeordnet ist.
Geben Sie die Authentifizierungsoption ein.
Wählen Sie eine Prioritätsebene für Fälle mit mehreren Kontexten aus.
Die Liste enthält konfigurierte Entities mit Anbietern.
Federated Access Manager-Konfigurationsattribute legen Informationen zu dieser Host-Instanz von Federated Access Manager fest.
Der Anbieter-Alias ist ein Name, der verwendet wird, um den Host-Anbieter innerhalb eines Entity-Profils zu identifizieren und zu bestimmen, ob es sich um einen Dienstanbieter oder eine Identity-Anbieter-Konfiguration handelt. Der Wert muss eindeutig sein und als URL dargestellt werden können. Beispiel: sunAlias.
Wählen Sie den Anbietertyp aus, der für Authentifizierungsanforderungen eines lokalen Host-Anbieters verwendet werden soll.
Lokal legt fest, dass der lokale Host-Anbieter bei Empfang einer Authentifizierungsanforderung einen lokalen Identity-Anbieter (im Prinzip sich selbst) kontaktiert.
Remote legt fest, dass der lokale Host-Anbieter bei Empfang einer Authentifizierungsanforderung einen Remote-Identity-Anbieter kontaktiert.
Wählen Sie die Klasse des Authentifizierungskontexts (Authentifizierungsmethode) aus, die von diesem Identity-Anbieter verwendet werden soll, wenn die Informationen nicht im Rahmen einer Dienstanbieter-Anforderung empfangen wurden. Dieser Wert gibt außerdem an, welche Klasse des Authentifizierungskontexts verwendet werden soll, wenn ein unbekannter Benutzer versucht, auf eine geschützte Ressource eines Dienstanbieters zuzugreifen und der Dienstanbieter eine Authentifizierungsanforderung sendet. Es stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Password
Mobile Digital-ID
Smartcard
Smartcard-PKI
MobileUnregistered
Software-PKI
Zurück-Sitzung
Mobilvertrag
Time-Sync-Token
Passwort-ProtectedTransport
Geben Sie einen Wert für den Bereich ein, in dem dieser Anbieter konfiguriert ist. Beispiel: /sp.
Geben Sie einen URI ein, der die Version der verwendeten Liberty Alliance Project-Spezifikation angibt. Der Standardwert lautet http://projectliberty.org/specs/v1 .
Dieses Feld legt die Klasse fest, die ein Dienstanbieter für die Teilnahme an der Namensregistrierung verwendet. Die Namensregistrierung ist ein Profil, anhand dessen die Dienstanbieter den Namensbezeichner eines Principals angeben, den ein Identity-Anbieter für die Kommunikation mit dem Dienstanbieter verwendet. Der Wert lautet com.sun.identity.federation.services.util.FSNameIdentifierImpl.
Geben Sie den URL der Homepage des lokalen Anbieters ein.
Geben Sie den URL ein, an den ein Principal umgeleitet wird, wenn das Single Sign-On fehlschlägt.
Geben Sie den Namen des Hosts ein, der die Assertion ausstellt. Bei diesem Wert kann es sich um den Hostnamen des Load Balancer handeln, sofern Access Manager hinter einen Load Balancer geschaltet ist.
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn während des Single Sign-On-Vorgangs auf der Grundlage der Liberty Alliance Project-Spezifikationen ein Discovery-Dienst-Ressourcenangebot zu Bootstrapping-Zwecken erstellt werden soll.
Bei der automatischen Verbindung werden die verschiedenartigen Anbieterkonten eines Benutzers automatisch auf der Grundlage eines gemeinsamen Attributs verbunden. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie die automatische Verbindung aktivieren möchten.
Der Wert dieses Attributs wird als allgemeines Attribut verwendet, anhand dessen die verschiedenartigen Anbieterkonten eines Benutzers automatisch verbunden werden.
Geben Sie eine plugfähige Klasse an, die verwendet wird, um Attributsanweisungen zu einer Assertion hinzuzufügen, die während des Single Sign-On-Vorgangs auf der Grundlage der Liberty Alliance Project-Spezifikationen erstellt wurde.
Die Werte legen die Zuordnungen fest, die vom standardmäßigen Attribut-Mapper-Plugin verwendet werden sollen. Zuordnungen für dieses Attribut sollten im folgenden Format konfiguriert werden:
SAML-attribute=local-attribute
Beispiel: EmailAddress=mail oder Address=postaladdress .
SAML-Attribute definieren allgemeine Informationen zu SAML-Assertionen, die vom Identity-Anbieter gesendet werden.
Geben Sie die Gültigkeitsdauer (in Sekunden) einer vom Identity-Anbieter ausgestellten Assertion ein. Ein Principal bleibt für die Dauer des Assertions-Intervalls authentifiziert.
Geben Sie die Zeit (in Sekunden) ein, nach der die vom Identity-Anbieter gespeicherten Assertionen bereinigt werden.
Geben Sie die Zeit (in Sekunden) ein, nach der Assertions-Produkte wegen Zeitüberschreitung beendet werden.
Geben Sie die Anzahl der Assertionen an, die ein Identity-Anbieter ausstellen kann bzw. die gespeichert werden können.
Die Attribute des Organisationsprofils beinhalten grundlegende Informationen, die bei der Interaktion mit einem Principal verlangt werden können. Diese Attribute sind optional.
Hinweis – Wenn das Namensattribut einen Wert enthält, müssen Werte zu den Anzeigenamen- und URL-Attributen hinzugefügt werden.
Geben Sie den zulässigen Namen für die Organisation der Entity ein und klicken Sie dann auf "Hinzufügen". Der Wert wird im Format locale| organization-name definiert. Beispiel: en| example.com.
Geben Sie einen Namen für die Organisation der Entity ein, der sich für die Anzeige für einen Principal eignet, und klicken Sie dann auf "Hinzufügen". Der Wert wird im Format locale|organization-display-name definiert. Beispiel: en|example.com.
Geben Sie den URL der Organisation ein und klicken Sie dann auf "Hinzufügen". Der Wert wird im Format locale|organization-URL definiert. Beispiel: en|http://www.example.com.
Dieses Attribut ist optional. Weitere Informationen finden Sie unter So fügen Sie einem Anbieter in einer Anbieter-Entity eine Kontaktperson hinzu.