Mit diesem Modul können die Benutzer eine Authentifizierung mithilfe der Authentifizierungsserver SafeWord bzw. SafeWord PremierAccess von Secure Computing durchführen. Bei den Attributen für die SafeWord-Authentifizierung handelt es sich um Bereichsattribute. Es existieren folgende Attribute:
Gibt den Namen und den Anschluss des SafeWord- oder SafeWord PremiereAccess-Servers an. Anschluss 7482 ist als Standard für einen SafeWord-Server festgelegt. Anschluss 5030 ist der Standardanschluss eines SafeWord PremierAccess-Servers.
Gibt das Verzeichnis an, in dem die SafeWord-Client-Bibliothek die Verifizierungsdateien ablegt. Der Standardwert lautet:
/var/opt/SUNWam/auth/safeword/serverVerification
Wenn Sie ein anderes Verzeichnis angeben, müssen Sie sicherstellen, dass das Verzeichnis bereits eingerichtet ist, bevor Sie versuchen, eine SafeWord-Authentifizierung durchzuführen.
Aktiviert die SafeWord-Protokollierung. Die Protokollierung ist standardmäßig aktiviert.
Gibt die SafeWord-Protokollebene an. Wählen Sie eine der folgenden Ebenen im Dropdown-Menü aus: Die Ebenen sind DEBUG, ERROR, INFO und NONE .
Gibt das Verzeichnis und den Dateinamen des SafeWord-Client-Protokolls an. Der Standardpfad lautet /var/opt/SUNWam/auth/safeword/safe.log.
Wenn Sie einen anderen Verzeichnispfad oder Dateinamen angeben, müssen Sie sicherstellen, dass Verzeichnis und Datei bereits eingerichtet sind, bevor Sie versuchen, eine SafeWord-Authentifizierung durchzuführen. Sollten mehrere Bereiche für die SafeWord-Authentifizierung konfiguriert sein und verschiedene SafeWord-Server verwendet werden, müssen verschiedene Pfade angegeben werden. Anderenfalls funktioniert nur der erste Bereich, bei dem die SafeWord-Authentifizierung durchgeführt wird. Sollte ein Bereich den SafeWord-Server wechseln, muss die Datei swec.dat im angegebenen Verzeichnis gelöscht werden, bevor Authentifizierungen beim neu erstellten SafeWord-Server durchgeführt werden können.
Legt das Zeitüberschreitungslimit (in Sekunden) für Authentifizierungsverbindungen zwischen dem SafeWord-Client (OpenSSO) und dem SafeWord-Server fest. Der Standardwert ist 120 Sekunden.
Legt den Client-Typ fest, den der SafeWord-Server für die Kommunikation mit verschiedenen Clients verwendet. Zum Beispiel ";Mobile Client", "VPN", "Fixed Password" oder "Challenge/Response".
Gibt die Version des Extended Authentication and Single Sign-on Protocol (EASSP) an. Für dieses Feld sind die Standard (101)-, SSL-Encrypted Premier Access (200)- bzw. Premier Access (201)-Protokollversionen zulässig.
Legt die Mindeststärke der Authentifizierung für die Client-/SafeWord-Serverauthentifizierung fest. Jedem Client-Typ ist ein anderer Authentifizierungswert zugewiesen. Je höher der Wert, desto höher ist die Authentifizierungsstärke. 20 ist der Höchstwert und 0 der Mindestwert.
Die Authentifizierungsebene wird für jede Authentifizierungsmethode einzeln festgelegt. Mit diesem Wert wird angegeben, wie stark einem Authentifizierungsmechanismus vertraut wird. Sobald ein Benutzer authentifiziert wurde, wird der Wert im SSO-Token der aktuellen Sitzung gespeichert. Wird der SSO-Token einer Anwendung, auf die der Benutzer zugreifen möchte, vorgelegt, bestimmt die Anwendung anhand des gespeicherten Werts, ob die Ebene ausreicht, um den Benutzer Zugriff zu gewähren. Wenn die im SSO-Token gespeicherte Authentifizierungsebene nicht den erforderlichen Mindestwert aufweist, wird der Benutzer aufgefordert, sich erneut über einen Dienst mit einer höheren Authentifizierungsebene zu authentifizieren. Der Standardwert ist 0.
Hinweis – Hinweis: Wenn keine Authentifizierungsebene angegeben wird, wird im SSO-Token der im Kern-Authentifizierungsattribut Standard-Authentifizierungsebene angegebene Wert verwendet.