Mit dem Dienst "Administration" können Sie die OpenSSO-Konsole auf globaler Ebene sowie auf der Ebene eines konfigurierten Bereichs konfigurieren ("Einstellungen" bzw. "Optionen" für einen konfigurierten Bereich). Bei den Attributen des Administrationsdienstes handelt es sich sowohl um globale Attribute als auch um Attribute auf Bereichsebene.
Hinweis – Einige der in diesem Abschnitt aufgeführten Attribute gelten nur für die Installation im Legacy-Modus.
Es existieren folgende Attribute:
Aktiviert die Verbindungsverwaltung. Diese Option ist standardmäßig ausgewählt. Wenn Sie diese Option deaktivieren möchten, heben Sie die Auswahl des Feldes auf. Die Registerkarte ";Verbindungsverwaltung" wird dann nicht mehr auf der Konsole angezeigt.
Aktiviert die Benutzerverwaltung. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Dieses Attribut gilt nur für OpenSSO im Legacy-Modus.
Dieses Attribut ist standardmäßig deaktiviert und gilt nur für OpenSSO im Legacy-Modus. Wenn das Attribut aktiviert ist, werden Personen-Container auf der Registerkarte ";Verzeichnisverwaltung" angezeigt. Es empfiehlt sich, in Ihrem DIT einen einzelnen Personen-Container zu verwenden und Rollen zur Verwaltung von Konten und Diensten zu nutzen. Standardmäßig werden Personen-Container auf der OpenSSO-Konsole ausgeblendet. Wenn Ihr DIT mehrere Personen-Container enthält, sollten Sie jedoch dieses Attribut aktivieren, um die Personen-Container als verwaltete Objekte anzuzeigen.
Dieses Attribut ist standardmäßig deaktiviert und gilt für OpenSSO im Legacy-Modus. Wenn das Attribut aktiviert ist, werden Container auf der Registerkarte ";Verzeichnisverwaltung" angezeigt.
Dieses Attribut ist standardmäßig deaktiviert und gilt für OpenSSO im Legacy-Modus. Wenn das Attribut aktiviert ist, werden Gruppen-Container auf der Registerkarte ";Verzeichnisverwaltung" angezeigt.
Legt fest, ob über die Konsole erstellte Subskriptionsgruppen als statische oder dynamische Gruppen angelegt werden. Auf der Konsole können nur statische oder nur dynamische Subskriptionsgruppen erstellt und angezeigt werden. Die gleichzeitige Verwendung beider Gruppentypen ist nicht möglich. (Gefilterte Gruppen werden unabhängig vom Wert dieses Attributs immer unterstützt.) Der Standardwert ist ";Dynamisch".
Eine statische Gruppe listet unter Verwendung der Objektklasse groupOfNames bzw. groupOfUniqueNames explizit jedes Gruppenmitglied auf. Der Gruppeneintrag enthält für jedes Gruppenmitglied das Attribut uniqueMember . Mitglieder statischer Gruppen werden manuell hinzugefügt. Der Benutzereintrag selbst bleibt dabei unverändert. Gruppen mit wenigen Mitgliedern sollten als statische Gruppen konfiguriert werden.
Eine dynamische Gruppe verwendet bei der Eintragung jedes neuen Gruppenmitglieds das Attribut memberOf. Mitglieder dynamischer Gruppen werden über einen LDAP-Filter erstellt, der alle Einträge sucht und zurückgibt, die das Attribut memberOf enthalten. Gruppen mit sehr vielen Mitgliedern sollten als dynamische Gruppen konfiguriert werden.
Eine gefilterte Gruppe verwendet einen LDAP-Filter für die Suche nach Mitgliedern, die die Filterkriterien erfüllen. Der Filter kann beispielsweise Mitglieder mit einer bestimmten Benutzer-ID(uid=g*) oder E-Mail-Adresse (mail=*@example.com) generieren.
Als Suchergebnis der oben angeführten Beispiele würde der LDAP-Filter alle Benutzer zurückgeben, deren Benutzer-ID mit g beginnt bzw. deren E-Mail-Adresse auf example.com endet. Gefilterte Gruppen können nur innerhalb der Ansicht ";Benutzerverwaltung" durch Auswahl der Option "Mitgliedschaft nach Filter" erstellt werden.
Administratoren können einen der folgenden Werte auswählen:
Dynamisch - Gruppen, die über die Option ";Mitgliedschaft nach Subskription" erstellt werden, sind dynamisch.
Statisch - Gruppen, die über die Option ";Mitgliedschaft nach Subskription" erstellt werden, sind statisch.
Legt eine Liste der Standard-ACIs (Access Control Instructions, Zugriffskontrollanweisungen) bzw. Berechtigungen fest, anhand derer bei der Erstellung neuer Rollen Berechtigungen erteilt werden. Wählen Sie eine dieser ACIs entsprechend der gewünschten Berechtigungsebene aus. OpenSSO wird mit vier standardmäßigen Rollenberechtigungen geliefert:
Keine Berechtigungen – Dieser Rolle werden keine Berechtigungen zugewiesen.
Organisations-Admin – Der Organisations-Administrator verfügt über Lese- und Schreibzugriff auf alle Einträge in der konfigurierten Organisation.
Organisations-Help-Desk-Admin – Der Organisations-Help-Desk-Administrator verfügt über Lesezugriff auf alle Einträge in der konfigurierten Organisation und über Schreibzugriff auf das Attribut userPassword.
Organisationsrichtlinien-Admin – Der Organisationsrichtlinien-Administrator verfügt über Lese- und Schreibzugriff auf alle Richtlinien im Bereich. Organisations-Richtlinien-Administratoren können keine Bezugsrichtlinien erstellen.
Der Domäne Komponenten-Baum (DC-Baum) stellt eine spezifische DIT-Struktur dar, die von vielen Sun Java System-Komponenten für die Zuweisung von DNS-Namen und Bereichseinträgen verwendet wird.
Wenn diese Option aktiviert ist, wird der DC-Baumeintrag für einen Bereich erstellt, sofern der DNS-Name des Bereichs bereits bei der Erstellung des Bereichs eingegeben wurde. Das DNS-Namensfeld wird auf der Seite Bereich erstellen angezeigt. Diese Option ist nur für die Verwendung in Kombination mit Bereichen oberster Ebene vorgesehen und wird nicht für Unterbereiche angezeigt.
Jede Statusänderung an dem Attribut inetdomainstatus, die im Bereichsbaum über das OpenSSO-SDK vorgenommen wird, führt zu einer Aktualisierung des Eintragsstatus des entsprechenden DC-Baumes. (Statusaktualisierungen, die nicht über das OpenSSO-SDK vorgenommen werden, werden nicht synchronisiert.) Wird beispielsweise ein neuer Bereich namens "sun" mit dem DNS-Namensattribut sun.com erstellt, wird im DC-Baum folgender Eintrag erstellt:
dc=sun,dc=com,o=internet,root suffix
Standardmäßig ist hierfür die Root-Ebene von OpenSSO festgelegt. Soll ein anderes Suffix verwendet werden, muss dieses mithilfe von LDAP-Befehlen erstellt werden. Die ACIs für Administratoren, die zur Erstellung von Bereichen berechtigt sind, müssen modifiziert werden, damit der uneingeschränkte Zugriff auf das neue Root-Verzeichnis des DC-Baumes gewährleistet ist.
Legt fest, ob die DomainAdministrators- und DomainHelpDeskAdministrators-Gruppen erstellt werden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die oben genannten Gruppen erstellt und jeweils der Organisations-Admin- und der Organisations-Help-Desk-Admin-Rolle zugeordnet. Wird nach der Erstellung ein Benutzer in einer dieser zugeordneten Rollen hinzugefügt oder entfernt, wird dieser Vorgang synchron für die entsprechende Gruppe durchgeführt. Umgekehrt funktioniert dieses Verfahren allerdings nicht. Durch das Hinzufügen oder Entfernen eines Benutzers zu oder aus einer dieser Gruppen wird der Benutzer nicht gleichzeitig in den ihm zugeordneten Rollen hinzugefügt oder entfernt.
Die DomainAdministrators- und DomainHelpDeskAdministrators-Gruppen werden nur innerhalb von Bereichen erstellt, die nach Aktivierung dieser Option erstellt wurden.
Hinweis – Diese Option gilt nicht für Unterbereiche mit Ausnahme des Root-Bereichs. Für den Root-Bereich werden die ServiceAdministrators- und ServiceHelpDesk Administrators-Gruppen jeweils den Top-Level-Admin- und den Top-Level-Help-Desk-Admin-Rollen zugeordnet. Die Funktionsweise ist identisch.
Legt fest, ob ein Benutzereintrag tatsächlich aus dem Verzeichnis gelöscht oder nur als gelöscht markiert wird. Dieses Attribut gilt nur für OpenSSO im Legacy-Modus.
Wird ein Benutzereintrag gelöscht, wenn diese Option aktiviert (True) ist, ist der Benutzereintrag weiterhin im Verzeichnis vorhanden, wird jedoch als gelöscht markiert. Benutzereinträge, die zum Löschen markiert sind, werden bei Directory Server-Suchläufen ignoriert. Ist diese Option nicht aktiviert, wird der Benutzereintrag aus dem Verzeichnis gelöscht.
Legt die Zugriffskontrollanweisungen für dynamisch erstellte Administratorrollen fest, wenn eine Gruppe oder ein Bereich mit OpenSSO konfiguriert wird. Anhand dieser Rollen werden Administrationsprivilegien für die jeweils erstellte Eintragsgruppe erteilt. Die Standard-ACIs können nur in dieser Attributliste geändert werden.
Hinweis – Administratoren auf Bereichs-Ebene verfügen über umfassenderen Zugriff als Gruppen-Administratoren. Jedoch kann ein Benutzer standardmäßig das Passwort für jedes Mitglied einer Gruppe ändern, wenn er der Administrator-Rolle der betreffenden Gruppe angehört. Dies gilt auch für jeden Bereichs-Administrator, der Mitglied dieser Gruppe ist.
Die Container-Help-Desk-Admin-Rolle verfügt über Lesezugriff auf alle Einträge in einem Bereich und über Schreibzugriff auf das Attribut userPassword in Benutzereinträgen in der betreffenden Container-Einheit.
Der Bereichs-Help-Desk-Admin verfügt über Lesezugriff auf alle Einträge des Bereichs und über Schreibzugriff auf das Attribut userPassword. Bedenken Sie bei der Erstellung eines Unterbereichs, dass die Administrator-Rollen innerhalb des Unterbereichs und nicht innerhalb des übergeordneten Bereichs erstellt werden.
Die Container-Admin-Rolle verfügt über Lese- und Schreibzugriff auf alle Einträge in einer LDAP-Organisationseinheit. "Container" ist eine in OpenSSO häufig verwendete Bezeichnung für eine LDAP-Organisationseinheit.
Der Organisationsrichtlinien-Administrator verfügt über Lese- und Schreibzugriff auf alle Richtlinien und kann alle Richtlinien innerhalb des jeweiligen Bereichs erstellen, zuweisen, ändern und löschen.
Der Personen-Container-Administrator ist die Standardeinstellung; jeder Benutzereintrag in einem neu erstellten Bereich ist Mitglied des Personen-Containers des jeweiligen Bereichs. Der Personen-Container-Administrator verfügt über Lese- und Schreibzugriff auf sämtliche Benutzereinträge im Personen-Container des Bereichs. Berücksichtigen Sie, dass diese Rolle KEINEN Lese- oder Schreibzugriff auf die Attribute einschließt, die Rollen- oder Gruppen-DNs enthalten. Aus diesem Grund können Personen-Container-Administratoren weder Rollen- oder Gruppen-Attribute bearbeiten noch Benutzer aus einer Rolle oder Gruppe entfernen.
In OpenSSO können weitere Container für Benutzereinträge, Gruppeneinträge oder andere Containereinträge konfiguriert werden. Bei der Zuweisung der Administratorrolle für einen Container, der erst nach der Konfiguration eines Bereichs erstellt wurde, werden die Standardwerte der Container-Admin- bzw. der Container-Help-Desk-Admin-Rolle verwendet.
Die Gruppen-Admin-Rolle verfügt über Lese- und Schreibzugriff auf alle Mitglieder einer bestimmten Gruppe. Gruppen-Administratoren können neue Benutzer erstellen, Benutzer den von ihnen verwalteten Gruppen zuweisen sowie die von ihnen erstellten Benutzer löschen. Bei der Erstellung einer Gruppe wird die Gruppen-Administrator-Rolle automatisch generiert und mit den für die Verwaltung der Gruppe erforderlichen Privilegien versehen. Einem Gruppenmitglied wird diese Rolle nicht automatisch zugewiesen. Die Zuweisung erfolgt über den Ersteller der Gruppe bzw. über einen Benutzer, der über Zugriff auf die Gruppen-Administrator-Rolle verfügt.
Die Top-Level-Admin-Rolle verfügt über Lese- und Schreibzugriff auf alle Einträge der oberen Bereichsebene. Mit anderen Worten: Die Rolle Top-Level-Admin verfügt über Berechtigungen für jede Hauptkonfiguration innerhalb der OpenSSO-Anwendung.
Die Organisations-Admin-Rolle verfügt über Lese- und Schreibzugriff auf alle Einträge in einem Bereich. Bei der Erstellung eines Bereichs wird die Organisations-Admin-Rolle automatisch generiert und mit den für die Verwaltung des Bereichs erforderlichen Berechtigungen versehen.
Listet die Dienste auf, deren Anzeige auf der Seite ";Benutzerprofil" angepasst ist. Für einige Dienste reicht die Standardanzeige der Konsole eventuell nicht aus. Mit diesem Attribut kann die Anzeige für jeden Dienst angepasst werden. Sie erhalten so die vollständige Kontrolle darüber, welche Informationen über Dienste angezeigt werden und wie dies geschieht. Die Syntax ist:
Dienstname | relativer URL()
Die in diesem Attribut aufgeführten Dienste werden nicht auf den Seiten für die Benutzererstellung angezeigt. Die Einrichtung der Daten für eine angepasste Anzeige eines Dienstes muss auf den Benutzerprofil-Seiten vorgenommen werden.
Legt einen Satz mit Attributen fest, die bei der Erstellung von Objekten im DC-Baum eingerichtet werden. Die Standardparameter sind:
maildomainwelcomemessage |
preferredmailhost |
mailclientattachmentquota |
mailroutingsmarthost |
mailaccessproxyreplay |
preferredlanguage |
domainuidseparator |
maildomainmsgquota |
maildomainallowedserviceaccess |
preferredmailmessagestore |
maildomaindiskquota |
maildomaindiskquota |
objectclass=maildomain |
mailroutinghosts |
Legt die Suchfilter für diejenigen Objekte fest, die bei Aktivierung des Benutzereinwilligungs-Löschmodus entfernt werden sollen.
Gibt den Standard-Personen-Container an, in dem der Benutzer erstellt wird.
Gibt den Standard-Gruppen-Container an, in dem die Gruppe erstellt wird.
Gibt den Standard-Agent-Container an, in dem der Agent erstellt wird. Der Standardwert lautet Agents.
Gibt den Personen-Container an, in dem Benutzer bei der Erstellung standardmäßig abgelegt werden. Es gibt keinen Standardwert. Gültige Werte sind DNs von Personen-Containern. Beachten Sie den Hinweis über die Rangfolge bei der automatischen Auswahl von Personen-Containern unter ";Personen-Container-Liste von Gruppen".
Legt eine Liste mit Personen-Containern fest, die ein Gruppen-Administrator beim Erstellen eines neuen Benutzers auswählen kann. Diese Liste kann verwendet werden, wenn mehrere Personen-Container innerhalb des Verzeichnisbaums verfügbar sind. (Wenn weder in dieser Liste noch im Feld "Standard-Personen-Container von Gruppen" ein Personen-Container angegeben ist, werden Benutzer im Standard-Personen-Container von OpenSSO, ou=people, erstellt.) Für dieses Feld gibt es keinen Standardwert.
Die Syntax dieses Attributs lautet:
dn of group | dn of people container
Beim Erstellen eines Benutzers wird geprüft, ob dieses Attribut einen Container für die Ablage des Benutzereintrags vorgibt. Wenn das Attribut leer ist, wird der Container im Attribut Standard-Personen-Container von Gruppen gesucht. Wenn dieses Attribut ebenfalls leer ist, wird der Eintrag unter ou=people erstellt.
Dieses Attribut gilt nur für OpenSSO im Legacy-Modus. Es gibt keinen Standardwert.
Gibt die Java-Klasse an, die von der OpenSSO-Konsole zur Anzeige der Benutzerprofil-Seiten verwendet wird.
Gibt die Java-Klasse an, die von der OpenSSO-Konsole zur Anzeige der Endbenutzerprofil-Seiten verwendet wird.
Legt fest, ob auf der Benutzerprofil-Seite eine Liste der dem Benutzer zugewiesenen Rollen angezeigt wird. Wenn der Parameter deaktiviert ist (Standardeinstellung), werden die Benutzerrollen nur auf den Benutzerprofil-Seiten von Administratoren angezeigt.
Legt fest, ob auf der Benutzerprofil-Seite eine Liste der dem Benutzer zugewiesenen Gruppen angezeigt wird. Wenn der Parameter deaktiviert ist (Standardeinstellung), werden die Benutzergruppen nur auf den Benutzerprofil-Seiten von Administratoren angezeigt.
Legt fest, ob sich Benutzer eigenständig zu Mitgliedern von Gruppen machen können, die für Subskriptionen offen stehen. Wenn der Parameter deaktiviert ist (Standardeinstellung), ist die Änderung der Gruppenmitgliedschaft eines Benutzers über die Benutzerprofil-Seite nur durch einen Administrator möglich. Dieser Parameter wird nur angewendet, wenn die Option Gruppen auf Benutzerprofil-Seite anzeigen aktiviert ist.
Dieses Menü legt fest, welche Dienstattribute auf der Benutzerprofil-Seite angezeigt werden. Administratoren stehen folgende Werte zur Auswahl:
Zeigt die verfügbaren Benutzerschema-Attribute der dem Benutzer zugewiesenen Dienste an. Die Werte von Benutzerdienstattributen können vom Benutzer angezeigt werden, wenn sie das Schlüsselwort ";Display" enthalten. Nähere Informationen finden Sie im Handbuch für Entwickler zu OpenSSO.
Zeigt die verfügbaren Benutzerschema-Attribute sowie die dynamischen Schema-Attribute der dem Benutzer zugewiesenen Dienste an.
Legt eine Liste der Rollen fest, die neu erstellten Benutzern automatisch zugewiesen werden. Es gibt keinen Standardwert. Administratoren können den DN einer oder mehrerer Rollen eingeben.
In diesem Feld muss eine vollständige Distinguished-Name-Adresse angegeben werden; Rollennamen sind nicht zulässig. Außerdem muss es sich um eine OpenSSO-Rolle handeln; LDAP-Rollen (Directory Server) sind nicht zulässig.
Listet die Java-Klassen der im oberen Bereich der Konsole angezeigten Module auf. Die Syntax lautet i18N key | java class name.
Der i18N-Schlüssel wird für den lokalisierten Namen des Eintrags auf der Konsole verwendet.
Legt fest, wie viele Suchergebnisse maximal angezeigt werden. Der Standardwert ist 200.
Geben Sie keinen Wert über 1000 ein, es sein denn, Sie verfügen über ausreichend Systemressourcen.
Hinweis – OpenSSO ist so vorkonfiguriert, dass maximal 4000 Sucheinträge zurückgegeben werden. Dieser Wert kann über die Konsole bzw. mithilfe von ldapmodify geändert werden. If you wish to change it using ldapmodify,create a newConfig.xml , with the following values (in this example, nsSizeLimit : -1 means unlimited):
dn: cn=puser,ou=DSAME Users,ORG_ROOT_SUFFIX changetype: modify replace:nsSizeLimit nsSizeLimit: -1Führen Sie dann ldapmodify aus. Beispiel:
setenv LD_LIBRARY_PATH /opt/SUNWam/lib/:/opt/SUNWam/ldaplib/ldapsdk:/usr/lib/mps: /usr/share/lib/mps/secv1:/usr/lib/mps/secv1: $LD_LIBRARY_PATH ./ldapmodify -D "cn=Directory Manager" -w "iplanet333" -c -a -h hostname.domain -p 389 -f newConfig.xmlÄnderungen an diesem Attribut, die über LDAPModify vorgenommen werden, haben Vorrang vor Änderungen, die über die OpenSSO-Konsole vorgenommen werden.
Legt fest, wie lange (in Sekunden) eine Suche fortgesetzt wird, bevor sie wegen Zeitüberschreitung abgebrochen wird. Sehr lange Suchvorgänge werden auf diese Weise abgebrochen. Nach Erreichen der maximalen Suchzeit wird die Suche abgebrochen und ein Fehler wird zurückgegeben. Der Standardwert beträgt 5 Sekunden.
Hinweis – Directory Server ist so vorkonfiguriert, dass es nach 120 Sekunden zur Zeitüberschreitung kommt. Dieser Wert kann über die Directory Server-Konsole bzw. mithilfe von ldapmodify geändert werden. Wenn Sie die Änderung mithilfe von ldapmodify vornehmen möchten, erstellen Sie eine Datei namens newConfig.xml mit folgenden Werten (in diesem Beispiel wird der Wert für die Zeitüberschreitung von 120 in 3600 Sekunden geändert):
dn: cn=config changetype: modify replace:nsslapd-timelimit nsslapd-timelimit: 3600Führen Sie dann ldapmodify aus. Beispiel:
setenv LD_LIBRARY_PATH /opt/SUNWam/lib/:/opt/SUNWam/ldaplib/ldapsdk:/usr/lib/mps: /usr/share/lib/mps/secv1:/usr/lib/mps/secv1: $LD_LIBRARY_PATH ./ldapmodify -D "cn=Directory Manager" -w "iplanet333" -c -a -h hostname.domain -p 389 -f newConfig.xmlGibt den Namen des Verzeichnisses an, das die JSP-Dateien eines Bereichs enthält. Mit diesem Attribut kann der Administrator einzelne Bereiche anpassen. Der Standardwert dieses Attributs lautet console. Dieses Attribut gilt nur für OpenSSO im Legacy-Modus.
Listet die Links zur Online-Hilfe auf, die auf der Hauptseite der OpenSSO-Hilfe erstellt werden. Diese Option ermöglicht es anderen Anwendungen, ihre eigenen Online-Hilfe-Links auf der OpenSSO-Seite einzufügen. Das Format dieses Attributs ist:
linki18nkey | html page to load | i18n properties file | remote server
Das Remote Server-Attribut ist ein optionales Argument, mit dem Sie den Remote-Server angeben können, auf dem sich die Dokumente der Online-Hilfe befinden. Der Standardwert ist:
DSAME Help|/contents.html|amAdminModlueMsgs
Dieses Attribut gilt nur für OpenSSO im Legacy-Modus.
Listet die Dienste auf, die bei der Erstellung eines Benutzers dynamisch zu den Benutzereinträgen hinzugefügt werden. Administratoren können angeben, welche Dienste bei der Erstellung hinzugefügt werden sollen. Dieses Attribut wird nicht von der Konsole, sondern vom OpenSSO-SDK verwendet. Dynamisch mit dem Befehlszeilendienstprogramm amadmin erstellten Benutzern werden die in diesem Attribut aufgeführten Dienste zugewiesen.
Dieses Attribut legt den Attributnamen fest, der bei Durchführung eines einfachen Suchlaufs auf der Navigationsseite gesucht wird. Der Standardwert für dieses Attribut lautet cn.
Wenn Sie in das Feld "Name" des Navigations-Frames beispielsweise j* eingeben, werden Benutzer angezeigt, deren Namen mit "j" oder "J" beginnen.
Legt den Attributnamen fest, der für die Anzeige der nach einem einfachen Suchlauf zurückgegebenen Benutzer verwendet wird. Der Standardwert für dieses Attribut lautet uid cn. Bei dieser Einstellung werden die Benutzer-ID und der vollständige Name des Benutzers angezeigt.
Der zuerst angegebene Attributname dient außerdem als Schlüssel für die Sortierung der ausgegebenen Benutzergruppe. Zur Vermeidung eines Leistungsabfalls sollten Sie ein Attribut verwenden, dessen Wert in einem Benutzereintrag festgelegt ist.
Legt eine Liste mit E-Mail-Adressen fest, an die nach der Erstellung eines neuen Benutzers eine Benachrichtigung gesendet wird. Es können mehrere E-Mail-Adressen angegeben werden. Ein Beispiel für die Syntax:
e-mail|locale|charset
e-mail|locale|charset
e-mail|locale|charset
Die Benachrichtigungsliste akzeptiert auch verschiedene Ländereinstellungen bei Verwendung der entsprechenden Option (-|locale ).
Eine Liste der unterstützten Ländereinstellungen finden Sie unter Unterstützte Sprach- bzw. Ländereinstellungen.
Die E-Mail-ID des Absenders kann mit der Eigenschaft 497 in der Datei amProfile.properties geändert werden, die sich standardmäßig unter OpenSSO-base/SUNWam/locale befindet.
Legt eine Liste mit E-Mail-Adressen fest, an die nach dem Löschen eines Benutzers eine Benachrichtigung gesendet wird. Es können mehrere E-Mail-Adressen angegeben werden. Ein Beispiel für die Syntax:
e-mail|locale|charset
e-mail|locale|charset
e-mail|locale|charset
Die Benachrichtigungsliste akzeptiert auch verschiedene Ländereinstellungen bei Verwendung der entsprechenden Option (-|locale ).
Hier finden Sie eine Liste der lokalen Unterstützte Sprach- bzw. Ländereinstellungen.
Die E-Mail-ID des Absenders kann mit der Eigenschaft 497 in der Datei amProfile.properties geändert werden, die sich standardmäßig unter OpenSSO-base/SUNWam/locale befindet.
Die Standard-Absender-ID lautet DSAME.
Legt eine Liste mit Attributen fest und weist diesen Attributen E-Mail-Adressen zu. Wird ein Attribut dieser Liste durch einen Benutzer modifiziert, wird eine Benachrichtigung an die dem Attribut zugewiesenen E-Mail-Adressen gesendet. Jedem Attribut können verschiedene Adressen zugewiesen werden. Es können mehrere E-Mail-Adressen angegeben werden. Ein Beispiel für die Syntax:
attrName e-mail| locale|charset e-mail |locale|charset .....
attrName e-mail| locale|charset e-mail |locale|charset .....
Das Schlüsselwort -self kann anstelle einer der Adressen verwendet werden. Bei Verwendung dieses Schlüsselwortes werden E-Mails an den Benutzer gesendet, dessen Profil geändert wurde. Im Beispiel:
manager someuser@sun.com|self|admin@sun.com
Es werden E-Mails an die im Manager-Attribut angegebene Adresse gesendet, an someuser@sun.com, admin@sun sowie an die Person, die den Benutzer (";self") geändert hat.
Die Benachrichtigungsliste akzeptiert auch verschiedene Ländereinstellungen bei Verwendung der entsprechenden Option (-|locale ). Wenn Sie zum Beispiel eine Benachrichtigung an einen Administrator in Frankreich senden möchten, verwenden Sie folgende Syntax:
manager someuser@sun.com|self|admin@sun.com|fr Eine Liste der Ländereinstellungen finden Sie unterUnterstützte Sprach- bzw. Ländereinstellungen.
Als Attributnamen verwenden Sie den Namen des Directory Server-Schemas, nicht den Anzeigenamen der Konsole.
Legt die maximale Anzahl der pro Seite angezeigten Zeilen fest. The default is 25. For example, if a user search returns 100 rows, there will be 4 pages with 25 rows displayed in each page.
Listet die Zielgeräte auf, die Erstellungs-, Änderungs- und Löschereignisse von der OpenSSO-Konsole empfangen können.
This field defines a list of implementation classes through plug-ins that extend the com.iplanet.am.sdk.AMCallBack class to receive callbacks during pre and post processing operations for users, realm, roles and groups. Zu den Vor- und Nachverarbeitungsvorgängen zählen die folgenden Vorgänge:
Erstellen
delete
Ändern
Benutzer zu Rollen/Gruppen hinzufügen
Benutzer aus Rollen/Gruppen entfernen
Sie müssen den vollständigen Klassennamen des Plugins eingeben und danach den Klassenpfad Ihres Web-Containers entsprechend anpassen (in der OpenSSO-Installationsbasis). Der Klassenpfad muss den vollständigen Pfad zum Speicherort der Plugin-Klasse enthalten.
Durch diese Option erhalten Plugins die Möglichkeit, durch einen Rückruf externe Attribute abzurufen (beliebige anwendungsspezifische Attribute externer Anwendungen). Externe Attribute werden nicht im OpenSSO-SDK zwischengespeichert. Diese Option ermöglicht daher einen Abruf von Attributen auf Bereichsebene. Die Option ist standardmäßig deaktiviert.
Legt eine Liste mit Zeichen fest, die in Benutzernamen unzulässig sind. Die Zeichen müssen jeweils durch ein Pipe-Zeichen (|) getrennt werden. Beispiel:
*|(|)|&|!
Diese Klasse stellt einen Plugin-Mechanismus zur Validierung von Benutzer-IDs und Passwörtern bereit. Die Methoden dieser Klasse müssen durch die Implementierungs-Plugin-Module ersetzt werden, die Benutzer-IDs bzw. Benutzerpasswörter überprüfen. Die Implementierungs-Plugin-Module werden aufgerufen, sobald auf der OpenSSO-Konsole über die Befehlszeilenschnittstelle amadmin oder über das SDK ein Benutzer-ID-Wert oder ein Passwort-Wert hinzugefügt oder geändert wird.
Die Plugins zur Erweiterung dieser Klasse können auf Bereichsebene konfiguriert werden. Ist für einen Bereich kein Plugin verfügbar, wird das auf globaler Ebene konfigurierte Plugin verwendet.
Kommt es bei der Validierung durch das Plugin zu einem Fehler, kann das Plugin-Modul eine Ausnahme zurückgeben, die die Anwendung über den Fehler in der eingegebenen Benutzer-ID oder dem eingegebenen Passwort informiert.