Dieses Modul ermöglicht die Authentifizierung mithilfe eines externen RADIUS-Servers (Remote Authentication Dial-In User Service). Bei den Attributen für die RADIUS-Authentifizierung handelt es sich um Bereichsattribute. Es existieren folgende Attribute:
Gibt die IP-Adresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des primären RADIUS-Servers an. Die Standard-IP-Adresse lautet 127.0.0.1. Das Feld erkennt jede gültige IP-Adresse bzw. jeden gültigen Hostnamen. Mehrfacheingaben müssen als Präfix den örtlichen Servernamen beinhalten. Verwenden Sie dazu folgende Syntax:
local_servername|ip_address local_servername2|ip_address ...
Gibt die IP-Adresse oder den vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDN) des sekundären RADIUS-Servers an. Dies ist der Failover-Server, auf den zugegriffen wird, wenn der primäre Server nicht verfügbar ist. Die Standard-IP-Adresse lautet 127.0.0.1. Bei mehreren Einträgen muss der Name des lokalen Servers als Präfix vorangestellt werden, wie in der folgenden Syntax:
local_servername|ip_address local_servername2|ip_address ...
Gibt den gemeinsamen Grundschlüssel (Shared Secret) für die RADIUS-Authentifizierung an. Dieser Schlüssel sollte dieselben Merkmale aufweisen wie ein gut gewähltes Passwort. Für dieses Feld gibt es keinen Standardwert.
Hier bestätigen Sie den gemeinsamen Grundschlüssel (Shared Secret) für die RADIUS-Authentifizierung.
Gibt den Anschluss an, unter dem der RADIUS-Server Authentifizierungsdaten empfängt. Der Standardwert ist 1645.
Gibt an, wie lange (in Sekunden) auf eine Reaktion des RADIUS-Servers gewartet wird, bevor die Authentifizierung wegen Zeitüberschreitung abgebrochen wird. Der Standardwert ist 3 Sekunden. In diesem Feld ist jede Zahl zulässig.
Die Authentifizierungsebene wird für jede Authentifizierungsmethode einzeln festgelegt. Mit diesem Wert wird angegeben, wie stark einem Authentifizierungsmechanismus vertraut wird. Sobald ein Benutzer authentifiziert wurde, wird der Wert im SSO-Token der aktuellen Sitzung gespeichert. Wird der SSO-Token einer Anwendung, auf die der Benutzer zugreifen möchte, vorgelegt, bestimmt die Anwendung anhand des gespeicherten Werts, ob die Ebene ausreicht, um den Benutzer Zugriff zu gewähren. Wenn die im SSO-Token gespeicherte Authentifizierungsebene nicht den erforderlichen Mindestwert aufweist, wird der Benutzer aufgefordert, sich erneut über einen Dienst mit einer höheren Authentifizierungsebene zu authentifizieren. Der Standardwert ist 0.
Hinweis – Hinweis: Wenn keine Authentifizierungsebene angegeben wird, wird im SSO-Token der im Kern-Authentifizierungsattribut Standard-Authentifizierungsebene angegebene Wert verwendet.