Discovery-Dienst

Um auf Identity-Daten zugreifen zu können, muss zunächst der Speicherort der Informationen ermittelt werden. (In welchem Identity-Dienst sind beispielsweise die Kreditkarteninformationen des Principals enthalten oder auf welchen Server ist der Kalenderdienst des Principals gespeichert.) In einem Netzwerk stehen in der Regel ein oder mehrere Dienste zur Verfügung, mit denen andere Entities Vorgänge bezüglich Identity-Daten durchführen können. Da Clients nicht dafür ausgelegt sind, diese Dienste nachzuverfolgen bzw. nicht über die Informationen verfügen, welche Dienste vertrauenswürdig sind, wird ein Discovery-Dienst benötigt. Bei einem Discovery-Dienst handelt es sich im Wesentlichen um eine Webdienstschnittstelle für Discovery-Ressourcen. Eine Discovery-Ressource ist eine Registrierung von Ressourcenangeboten. Ein Ressourcenangebot definiert die Zuordnung zwischen bestimmten Identity-Daten und der Dienstinstanz, über die der Zugriff auf diese Daten bereitgestellt wird. Eine Ressourcen-ID ist ein eindeutiger Ressourcenbezeichner (Unique Resource Identifier, URI), der in dem Discovery-Dienst registriert ist, der auf eine bestimmte Discovery-Ressource verweist. Wenn ein Client eine Anforderung für einen Datentyp sendet, sucht der OpenSSO Discovery-Dienst anhand des darin enthaltenen Ressourcenbezeichners nach dem Webdienstanbieter für die angeforderten Attribute. Der Discovery-Dienst gibt ein Ressourcenangebot mit Informationen zum Speicherort der Daten zurück.


Hinweis – Um den Zugriff zu ermöglichen, muss der Anbieter der Persönlicher Liberty-Profildienst, der als Host agiert, im Namen der einzelnen Identitäts-Principals bei Discovery-Dienst registriert sein.


Folgende allgemeine Discovery-Dienst -Attribute können für eine Implementierung konfiguriert werden.

In Verbindung mit der Konfiguration von Discovery-Dienst müssen die folgenden Aufgaben ausgeführt werden: